Die Katholische Familien-Bildungsstätte (FABI) in Osnabrück ist 55 Jahre alt. In den letzten 10 Jahren entwickelte sich die FABI am neuen Standort an der Großen Rosenstraße 18 zu einer der größten Einrichtung der Familienbildung in Deutschland. Unter der Federführung engagierter und kompetenter Leitungskräfte wie Irmgard Krause, Walburga Fleige und Christiane van Melis entwickelte die Familienbildungsstätte sich zu einem innovativen Familienzentrum. Seit dem Umzug vor 10 Jahren verdoppelte die FABI ihre Veranstaltungen und Unterrichtsstunden. Die Leiterin der FABI, Christiane van Melis, freut sich besonders, dass die FABI ein lebendiger Begegnungsort für Familien ist und mit einer gewachsenen Zahl von sozialen Projekten auch Familien in Problemlagen erreicht. Mit einem sehr niedrigschwelligen Zugang zu hochwertiger und früher Bildung eröffnet die FABI vielen Menschen Bildungschancen von Anfang an.
Am 18.1.2002 wurden die neuen, lichtdurchfluteten Räume in zentraler Lage eröffnet. Maria Aepkers, stellvertretende Leiterin, erinnert sich noch genau: “Eine Woche vor der Eröffnung war die zukünftige FABI noch „Baustelle“, viele Räume waren noch nicht fertig gestellt. Der Fußboden musste zum Teil noch gelegt werden und die Inneneinrichtung aufgebaut werden. Die MitarbeiterInnen mussten bei den Vorbereitungen stets improvisieren. Die Handwerker arbeiteten unter hohem Druck und keiner hatte mehr damit gerechnet, dass am 18.1.2002 die Eröffnungsfeier planmäßig stattfinden konnte. Doch am Eröffnungstag war alles im funktionsfähigen Zustand und vieles wurde erstmalig mit „Spannung“ eingesetzt, insbesondere die Technik.
Mit Bildung & Begegnung im Herzen Osnabrücks hat die FABI ihr Profil als familienfreundlicher Ort geschärft. Die Besucher schätzen die Lebendigkeit sowie die Kompetenz der Kursleitenden. Mit bezahlbarer Bildung in familiärer Atmosphäre ist die FABI gut gebucht. Mit Freude und hohem Engagement gestaltet das Team der FABI den Kernbereich der frühen Bildung und die weiterführenden Projekte. Besonders im Bereich der Projekte vor Ort fand eine Erweiterung statt. Seit 1985 ist sie in Osnabrück Haste mit dem Stadtteiltreff präsent. Die zugehende Hilfe in Familien leistet das Projekt „Help“ seit 1997.
Meilensteine der letzten 10 Jahre:
2002 - Eröffnung des Familientreffs West an der Martinistr. 100
Die FABI engagiert sich in den Projekten für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen. Unter der Leitung von Maria Aepkers wurden die Qualifizierungsprojekte erweitert und professionalisiert.
In den letzten 10 Jahren hat sich der Kursbereich der FABI verdoppelt. Zählt man alle Aktivitäten der FABI heute zusammen erreicht sie heute jährlich ca. 41.500 Menschen. Führt 2.800 Veranstaltungen und 36.600 Unterrichtsstunden durch.
2001, vor dem Umzug der FABI in die neuen Räume, erreichte die FABI 8.680 Menschen, führte 1.447 Veranstaltungen und 10.270 Unterrichtseinheiten durch.
Nur im Zusammenspiel mit der Kernaufgabe der frühen Bildung und des lebenslangen Lernens mit ca. 235 Honorarkräften ist dieses engagierte Wirken für Familien in Osnabrück möglich. Getragen von einem aktiven Vorstand unter der Leitung von Thomas Nülle erfährt die FABI als Kinder- und Jugend-hilfeeinrichtung Förderung vom Bistum Osnabrück, dem Land Niedersachsen sowie von der Stadt und dem Landkreis Osnabrück.
Als Bildungs- und Begegnungsort der Kirche arbeitet die FABI erweitert von einem Team Ehrenamtlicher in sozialen Projekten und wird dabei von vielen Sponsoren unterstützt.
Für 2012 läuft die Programmplanung gerade an. Bei der Darlehenskasse Münster konnte eine großzügige Spende für ein neues innovatives Projekt akquiriert werden mit dem die FABI neue Zugänge zu sozialpflegerischen Berufen vorantreibt. Im Zeichen des demographischen Wandelns hält sie das Thema: „Pflegekräfte“ für eine besondere Herausforderung.