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Spargel

Lange mussten wir auf den leckeren deutschen Spargel warten. Doch nun wird er täglich bis zum 24. Juni gestochen und vermehrt in kleinen Holzbuden oder auf Märkten verkauft.

Lecker schmeckt der Spargel wenn er frisch und nicht holzig ist. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass die Stangen einen geschlossenen Kopf und eine glatte, helle und vor allem feuchte Schnittstelle besitzen. Außerdem sollte der Spargel knackig und nicht biegsam sein.

Trotz seines hohen Wasseranteils von 95% enthält er reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Diese wirken sich positiv auf den Körper aus und unterstützen u.a. die Sehkraft, die Nervenreizleitung und den Aufbau von Knochen und Zähnen.
Er wirkt entwässernd und hat nur wenige Kalorien, denn der Fettanteil liegt bei unter 1%. Spargel ist also sehr gut für die Gesundheit.

Weiß oder grün, wo liegt der Unterschied? Der weiße Spargel wächst nur unter der Erde und erblickt im Normalfall kein Sonnenlicht. Während der grüne Spargel noch vor dem Stechen viel Sonnenlicht tankt. Diesem verdankt er auch seine grüne Farbe und sein kräftiges Aroma.

Während weißer Spargel bis unter den Spargel-Kopf geschält werden muss, wird nur das untere Drittel beim grünen Spargel geschält. Bei beiden Sorten sollten etwa 1-2 Zentimeter unten abgeschnitten werden.

Ein weiterer Unterschied liegt in den Garzeiten: im Schnitt muss weißer Spargel etwa 15 bis 20 Minuten kochen. Grüner Spargel hingegen braucht, weil er meist dünner ist, etwa 8 Minuten. Gebraten aus der Pfanne ist der Grüne sehr zu empfehlen.

Wenn Sie den Spargel nicht direkt nach dem Kauf verarbeiten wollen, ist es das Beste den Spargel in ein feuchtes Geschirrtuch zu wickeln und in eine Plastiktüte zu geben. Dieses Paket sollte dann im Kühlschrank aufbewahrt werden, sodass der Spargel 2 bis 3 Tagen frisch bleibt.

Wenn sie es dann noch nicht schaffen den Spargel zu essen, zu viel gekauft haben oder ihn noch nach der Saison genießen möchten, können Sie den Spargel auch gut einfrieren. Dafür muss er geschält und verschlossen im Gefrierbeutel eingefroren werden.

Klassisch wird Spargel zu Kartoffel, Sauce Hollandaise und Schinken gegessen.
Zur Abwechslung hat sich unser Küchenteam die Spargel-Frittata mit Petersilien-Pesto für Sie ausgedacht.

 

Unser Rezepttipp

Spargel-Frittata mit Petersilien-Pesto

Zutaten Spargel-Frittata:frittata

600 g Pellkartoffeln
500 g geschälter Spargel
100 g Fontinakäse oder Gouda
8 Eier
50 ml SahneSalz
Pfeffer
Muskatnuss
30-40 ml Olivenöl

Petersilien-Pesto:

25g Pinienkerne
50g glatte Petersilie
1 Knoblauchzehe
25g geriebener Parmesan
50-60 ml Olivenöl
etwas Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Zubereitung Spargel-Frittata:

Kartoffeln waschen, dämpfen, abkühlen, pellen und in Scheiben schneiden.

Den geschälten Spargel in 5 cm lange Stücke schneiden und ca. 5-8 Minuten dämpfen (Spargelspitzen nur ca. 4 Minuten!).Bei grünem Spargel verringert sich die Garzeit!

Den Käse grob reiben und die Zwiebel fein würfeln.

Eier und Sahne mit den Gewürzen verquirlen.

Kartoffeln in Olivenöl anbraten, dann die Zwiebeln hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und in eine Auflaufform geben.

Spargel darüber verteilen, Eierguss darüber gießen und mit etwas Käse bestreuen.
Im Backofen bei Umluft (150-160 Grad) ca. 20 Minuten backen.

Für das Petersilien-Pesto Pinienkerne rösten. Petersilie waschen, zupfen und grob hacken. Knoblauchzehe schälen und pressen. Alle Zutaten mit einem Pürierstab zerkleinern und abschmecken.