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Die Absolventinnen des 3. Ausbildungsgangs zum „Erziehungslotsen“ erhielten am 3.2.2011 ihre Zertifikate in Osnabrück. Frau van Melis überreichte als Leiterin der Kath. FABI, auch im Namen von Elke Berning, Leiterin der Ev. Fabi, gemeinsam mit der Referentin Conny Vossel die Zertifikate.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Sekt und Imbiss würdigte die Gruppe die sehr gelungene Qualifizierung.

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Erziehungslotsen 2011 mit Conny Vossel, Christiane van Melis, Jasmin Serk


Eine Gruppe von elf sehr engagierten Frauen und Männern ist jetzt bereit, bis zu 3 Stunden pro Woche, ehrenamtlich in einer anderen Familie unterstützend tätig zu werden. Die Gruppe, die sehr motiviert und gut zusammen gewachsen ist, wird sich weiter zur kollegialen Beratung mit der Referentin treffen. Für die Einsatzstellen ist Frau Serk vom Mehrgenerationenhaus die zukünftige Ansprechpartnerin.

Das Projekt Erziehungslotsen wurde 2008 vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit als niedrigschwellige Präventionsmaßnahme für Familien in Niedersachsen entwickelt. Es dient als Baustein zur Stärkung der Erziehungskompetenz. Eltern sollen unterstützt werden in ihrem Erziehungsauftrag und der Organisation eines guten Familienalltags.
Erziehungslotsen sind ehrenamtlich tätige Menschen, die ihren „gesunden Menschenverstand“ und ihre Lebenserfahrung den Familien zur Verfügung stellen, die sich momentan vor oder auf einer „schwierigen Wegstrecke“ befinden. Sie Verfügen nicht unbedingt über eine pädagogische Vor- oder Ausbildung.


Erziehungslotsen sollen lebenspraktische und alltagsnahe Hilfe leisten - z. B.

  • Familien über wichtige Hilfs- und Beratungseinrichtungen informieren und den Kontakt aufbauen
  • geben Rat und Tat bei schulischen Fragen und Nöten
  • unterstützen Kinder bei den Hausaufgaben oder geben Tipps für sinnvolle Freizeitbeschäftigungen
  • beraten die Familien im Umgang mit Behörden
  • haben Anregungen für sonstige Anliegen des (Familien-) Alltags
  • helfen bei der Vermeidung weiterer Probleme.

Für diese Tätigkeit wurden die Erziehungslotsen in 45 U-Std. qualifiziert und vorbereitet. In Osnabrück führte die Dipl. Sozialpädagogin Conny Vossel für beide Fabis die Qualifizierungsmaßnahme als Referentin durch. Das Curriculum war vom Ministerium und einer Arbeitsgruppe niedersächsischer Familienbildungsstätten zuvor entwickelt worden. Aus unserer Sicht ist mit dem Projekt ein durchaus „alltagstaugliches“ und sinnvolles Angebot konzipiert worden, das den so wichtigen präventiven Anspruch erfüllt. Zudem kann das erfreulich große ehrenamtliche Engagement in sichtbares Alltagshandeln verwandelt werden. Viele kleine Schritte können hier zum durchaus feststellbaren Erfolg für Familien werden.

Wir danken den ehrenamtlichen Erziehungslotsen für ihr Engagement und Wünschen Ihnen gutes Gelingen und Gottes Segen für ihren Einsatz.

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