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Dr. Charmaine Liebertz ist Lehrerin, Erziehungswissenschaftlerin und Institutionsleiterin der Gesellschaft für Ganzheitliches Lernen e.V. in Köln.

In der FABI wurde ihr Vortrag am 1. März 2011 über die „Emotionale Intelligenz“ von Kindern von ca. 100 Gästen interessiert verfolgt.

Die wesentliche Aussage dieses Abends war, dass „Emotionale Intelligenz“ nicht angeboren ist, sondern dass es in den Händen der Eltern und Erziehenden liegt, in wie weit sich das Gefühlsorchester jedes einzelnen Kindes ausbildet.

Dass Denken und Fühlen eine Einheit bilden, davon ist Frau Dr. Liebertz fest überzeugt, denn „was nützt ein hoher IQ wenn ich ein emotionaler Trottel bin?“. Bindungen zwischen Menschen können nur dann aufgebaut werden, wenn Emotionen im Spiel sind, da Emotionen soziales Bindemittel seien, so Liebertz.

Aber auch beim Lernen spielen Gefühle eine große Rolle. Wem es ermöglicht wird, lustvoll zu lernen, dem fällt es eben auch leichter, Gelerntes zu behalten und es zu gebrauchen.

„Erzählen Sie mir nicht, dass ein Kind keine 10 Vokabeln, aber 120 Pokemon-Namen auswendig lernen kann“, so lautete der abschließende Impuls an die anwesende n Zuhörer.
Ein lebendiger, heiterer, aber auch e rnsthafter Vortrag, der zum Nachdenken anregt und Mut macht, die Entwicklung von Kindern durch Herzensbildung zu unterstützen.

P.S.: Wer sich intensiver beruflich mit dem Thema „Herzensbildung“ befassen möchte, findet dazu in unserem nächsten Jahresprogramm einen Zertifikatslehrgang mit Frau Liebertz.

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