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Am 26. September 2012 besuchte eine Gruppe von rund 25 Kindern und Erwachsenen im Rahmen des Projekts "Lebens- und Glaubenswelten teilen" die Merkez-Moschee an der Iburger Straße in Osnabrück.

Einer der jungen Gäste war sich schon im Vorfeld sicher: „In jeder Kirche gibt es einen Gott“ - damit war auch die Moschee gemeint. Der riesige Raum, der früher einmal eine Lagerhalle war, ist mit dickem, weichem Orientteppich ausgelegt, welcher sofort große Begeisterung bei den jungen Gästen auslöste. Es wurden Räder und Purzelbäume geschlagen, die Gebetsnische wurde erkundet und die arabischen Kaligrafien bestaunt, welche die Wände des Gotteshauses zieren. Frau Döndü Dogan begrüßte die BesucherInnen herzlich und zeigte dann einen kleinen Film über den Islam. Im Anschluss an den Film gab es eine Frage-und-Antwort-Runde, bevor die Gruppe das Nachmittagsgebet der Muslime miterleben durfte. Einige der Kinder hatten großen Spaß daran, die Gebetshaltungen der Erwachsenen nachzuahmen. Zum Abschluss gab es türkisches Gebäck und Tee. Dabei wurden noch viele Fragen beantwortet, insbesondere zur Stellung der Frau im Islam, zu den religiösen Geboten und Riten sowie zur Moschee selbst, die nicht nur Gotteshaus, sondern auch Bildungs- und Freizeiteinrichtung ist. Frau Dogan freute sich sehr über den Besuch und gab der Gruppe noch eine Botschaft mit auf den Weg: "Mit der Religion ist es wie mit der Riester-Rente. Man muss jetzt etwas tun, damit es sich später auszahlt."

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